Niina Wagner wurde 1975 in Uskela/Finnland geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend in ihrer Geburtsstadt und studierte anschließend an der Universität in Turku Soziologie, Psychologie und Kulturgeschichte. Ihre Magisterarbeit schrieb sie über Zukunftsbilder deutscher und finnischer Jugendlicher.

Im Jahr 2000 zog sie nach Deutschland und arbeitete in den folgenden Jahren im 36. Stock einer Aktien- und Fondsgesellschaft im Herzen Frankfurts. Ihre Tochter kam im Sommer 2004 zur Welt. Im Februar 2007 begann Niina Wagner zu malen. Die Entstehungsprozesse ihrer Bilder beschreibt sie selbst mit den Worten: Leicht, überraschend, Tiefenebenen freilegend und gleichzeitig einer reinen Freude am Leben verpflichtet. Ihre Arbeiten entstehen spontan und häufig in schnellen Wechseln, sie malt beidhändig. Als Unterlage dienen in der Regel Leinwände oder Holz. Die Verwendung von Acrylfarben und Pastellkreiden entspricht der dynamischen und schnellen Arbeitsweise, die ihren Bildern zugrunde liegt.

Niina Wagners Arbeiten dienen weder einer bestimmten Funktion noch fordern sie eindimensionale Interpretationen ein. Sie malt, um in erster Linie das zu schaffen, was die Rezeption und Emotionalität von Kunst ausmacht und prägt: Das Zusammentreffen der Welt des Betrachters mit der Welt, die dem Bild innewohnt.